Einen Weg zu gehen fängt mit einer Entscheidung an – bewusst oder unbewusst. Um sich mit uns aufmachen zu können, braucht es entweder nur einen Anruf, eine Mail oder ein Vorbeikommen.
Zum Training reicht es anfangs aus, wenn einfache, lange Trainingsbekleidung (Jogginghose und Sweatshirt) mitgebracht wird. Wir trainieren barfuss auf Matten („tatami“ – japanischen Reisstrohmatten nachgebildet). Für den Weg von der Umkleide zur Trainingsmatte sind ein Paar Schlappen / Sportsandalen empfehlenswert.
Wir gestehen jeder/m Interessierten einen beitragsfreien Monat zu, um sich einen Eindruck von unserer Gruppe, den Übungsleitern und dem Aikidō machen zu können. Anschließend bietet sich eine Mitgliedschaft im Aachener Judo Club 1953 e.V. / Abteilung Aikidō mit einem Beitrag von € 27,00 im Quartal.
Auch wird mit der Zeit ein klassischer Trainingsanzug („dōgi“) sinnvoll – Einstiegsmodelle gibt es schon ab ca. € 50,00.
Einige Zeit später (nach etwa 3-4 Jahren) steht dann für den / die ein oder andere/n Interessierte/n dann noch der traditionelle Hosenrock („hakama“) an, um das Bewusstsein für die Körpermitte (Zentrum der Bewegungen, aber auch des Seins) zusätzlich zu stärken.
Nach dem Angrüßen („rei“) beginnen wir mit Aikidō-spezifischen Vorübungen („aikitaisō“) – ankommen, sich wieder bewusster werden, den eigenen Körper lockern und angemessen vorbereiten. Daran schließen sich Übungen zur Fallschule an – Atmung und Bewegung zusammen bringen und geschehen lassen, schlicht und natürlich fließen lassen.
Erste Ausweichübungen gehen dem Üben zu zweit voran. Mit unterschiedlichen Angriffsarten wird an Techniken („waza“) geübt – nicht mit Hinblick auf eine Perfektion von Techniken, vielmehr ein (Wieder-)Erkennen der Grundlagen („kihon“).
Das Training endet mit dem Abgrüßen („rei ni hajimari, rei ni owaru“).